Ananas 
nur noch aus "Bio" Anbau
Nach Recherchen der österreichischen Umweltorganisation GLOBAL 2000 werden für den Anbau von Ananas
1. Wälder abgeholzt und Kleinbauern gedrängt, ihr Land zu verkaufen…(1)
2. in den ausgedehnten Monokulturen intensiv Pestizide eingesetzt….
3. Fungizide eingesetzt, die die Früchte auf den langen Transportwegen vor Schimmelbefall schützen sollen…
Diese allgemein gehaltene Information wird durch das Kentern der Fähre „Princess of Stars“ vor der philippinischen Küste Ende Juni 2008 ganz plötzlich ganz aktuell und ganz real, denn...
- an Bord der Fähre befanden sich 10 Tonnen des hochgiftigen Pestizids „Endosulfan“…(2,3)
- Das Pestizid war für Ananas Plantagen bestimmt…
- Endosulfan ist wegen der Gefahr für die Gesundheit (es greift das zentrale Nervensystem an und
kann tödlich wirken)… in vielen Staaten verboten, auch in der EU…
- Hersteller ist die deutsche Firma Bayer, die das Pestizid unter Auflagen in zahlreichen Ländern unter
dem Handelsnamen „Thiodan“ verkauft…
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, dass die Produktion von hochgiftigen Pestiziden, deren Anwendung bei uns verboten aber in vielen anderen Ländern erlaubt ist, uns alle angeht, denn…
1. die Produktion in Deutschland belastet die Umwelt bei uns…
2. der Transport über die Meere kann (wie im Falle des Fährunglücks) das Meer belasten…
3. die Anwendung der Pestizide in den Zielländern belastet dort die Natur und die Landarbeiter…
4. die exotischen Früchte wie Ananas (oder Bananen, Kiwi, Kaffee, Tee, Kakao usw.) kommen mit mehr oder weniger Rückständen zu uns nach Deutschland zurück - auf unsere Teller…
Aus diesen Gründen verwenden wir bei Heller´s unter anderem nur noch
Ananas, Bananen, Kiwi, Kaffee, Tee und Kakao aus "Bio" Anbau!!
Quelle
(1) UGB-Forum 3/08
(2) Mannheimer Morgen 28.06.08
(3) Frankfurter Rundschau 03.07.08